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Chronik/Historie


Die Stromversorgungs-Gesellschaft (Sitz zunächst in Leer, danach in Oldenburg), die später mit anderen regionalen Stromversorgern in der „Energie-Versorgung Weser-Ems“ (EWE) aufging, begann nach dem 1. Weltkrieg mit dem Aufbau eines Stromnetzes in Papenburg. Ab 1926 unterhielt sie am Hauptkanal links einen Einzelhandelsbetrieb für Elektroartikel und -geräte. Die Firma hieß „Elektrizitäts-Gesellschaft Papenburg“. Im Jahre 1927 wurde Gottfried Rüther als erster Lehrling der neuen Firma eingestellt. 1931 bestand er seine Gesellenprüfung, 1935 vor der Handwerkskammer Osnabrück seine Meisterprüfung.

Im Juli 1933 wurde durch das „Kartell- und Monopol-Gesetz“ verfügt, dass es Stromversorgungsunternehmen nicht erlaubt war, parallel einen branchengleichen Handels- oder Handwerksbetrieb zu führen. Deshalb erfolgte im selben Jahr die Trennung und Verselbständigung des Elektrobetriebes vom Energie-Versorgungsunternehmen. Der bisherige Name „Elektrizitäts-Gesellschaft m.b.H. Papenburg“ wurde beibehalten. Inhaber der Firma waren der Elektromeister Gottfried Rüther und der Kaufmann Hans Abrams. Sie unterhielten den Betrieb an zwei Standorten: ein Installationsgeschäft für Licht- und Kraftanlagen am Hauptkanal links 56 und einen Elektroeinzelhandel am Hauptkanal rechts 39, dem heutigen Sitz des Unternehmens.

Nachdem 1941 Hans Abrams in Russland gefallen war, wurde die Gesellschaft 1943 in zwei voneinander unabhängige Einzelfirmen aufgeteilt. Die neue Firmierung für die Firma Rüther mit Sitz am Hauptkanal rechts 39 lautete: „Gottfried Rüther, Elektro-, Licht- und Kraftanlagen“. Nachdem auch Gottfried Rüther 1944 im Krieg gefallen war, führte seine Frau den Betrieb weiter. 1949 heiratete sie den Bauunternehmer Lambert Nehe aus Papenburg. In den folgenden Jahren betrieben Margret und Lambert Nehe dann gemeinsam zwei Betriebe in Papenburg: die Elektrofirma und das Bauunternehmen Hermann Nehe. Als 1960 auch Lambert Nehe verstarb, wurde Firma Elektro Rüther wieder von Margret Nehe als gut sortiertes Einzelhandelsgeschäft und leistungsfähiger Handwerksbetrieb weitergeführt.

Im Jahre 1978 trat ihr Sohn Hermann Nehe in den Betrieb ein. Durch den Erwerb der Nachbarhäuser Hauptkanal rechts 38, 40 und 41 war in den folgenden Jahren eine ständige Erweiterung und Profilierung des Einzelhandelsangebotes möglich.

Auch der Installationsbetrieb wurde zu einem leistungsstarken Handwerksbetrieb ausgebaut, dessen Angebotspalette heute die gesamte Bandbreite des elektrotechnischen Anlagenbaus beinhaltet: die klassische Energie-, Installations- und Beleuchtungstechnik, die vielfältigen Bereiche der Sicherheits-, Melde-, Kommunikations- und Datentechnik, moderne Lichtgestaltung mit computergestützter Lichtberechnung, Planung und Installation von Kommunikationssystemen, Einbruch- und Brandmeldeanlagen, Wechsel- und Türsprechanlagen, Telefon- Satelliten- und Antennenanalagen, EDV-Netzwerken und EIB-Technik mit Zertifizierung.